Nach der Tour erreichte Alpine Welten und mich ein Feedback einer Teilnehmerin, welches einen guten Eindruck der Hüttenwanderung aus der Sicht der Gäste vermittelt. Deshalb nutze ich dieses Mal einen Ausschnitt aus ihrer Schilderung.
„…Ich (46 Jahre) gehe im Sommer regelmäßig wandern, bin allerdings ein kompletter Winter-Wanderungs-Neuling. Die Aussicht auf eine Hüttentour mit kompetenter Führung hat mich zu Alpine Welten gebracht. Die andere Art zu gehen und auch die Schwierigkeit bei der Orientierung im Winter habe ich ganz anders eingeschätzt und war sehr froh, mit Bergführer unterwegs zu sein. Unser Bergführer Hans war von Anfang an mit seiner Kompetenz, seiner Ortskenntnis und seinen Ideen zur Gestaltung der Tour ein toller Begleiter. Auch die Vermittlung von Kenntnis zu Lawinengefahr hat er so professionell und gleichzeitig so sachlich eingeordnet, dass man sich gut aufgehoben fühlte. Dazu hat natürlich auch die gute LVS-Ausrüstung beigetragen.
Die Strecke der Tour war abwechslungsreich gewählt, mit tollen Aussichten, ruhigen Pfaden und einer super Gratwanderung. Schön fand ich auch, dass man immer wieder einen Blick zurück auf die bereits gewanderten Strecken werfen konnte. Ganz anders als in Wanderschuhen ist die Gehtechnik mit Schneeschuhen, aber das lernt man als Anfänger innerhalb weniger Stunden einzuschätzen.
Die Hütten waren unterschiedlich, alle sehr gemütlich und sauber. Mein Favorit war das Staufner Haus mit einem tollen Bio-Angebot; das Kemptner Naturfreunde Haus war etwas unflexibel und die Falkenhütte mit gleichzeitiger Klassenfahrt … gut besucht. Das Essen war abwechslungsreich, nicht nur das klassische Bergsteigeressen und wir sind immer satt geworden. Vielleicht wären „Deals“ für den Marschtee und Tourenverpflegung noch eine gute Ergänzung des Angebots.
Top für mich waren die Länge der Tour und damit eine schöne Kombination aus körperlicher Anstrengung und Zeit, den Kopf frei zu kriegen. Für die Anreise mit der Deutschen Bahn ist der Startpunkt Immenstadt gut gewählt, es gibt auch für diejenigen, die früher anreisen, ausreichend Hotels und Restaurants vor Ort. (Das Hotel Bollwerk kann ich persönlich empfehlen, das ist super gelegen und modern.)
Mir ist zugute gekommen, dass ich konditionell ganz fit bin. Für weniger sportliche Wanderer ist vor allem der 2. Tag eine echte Herausforderung bzw. wäre, wenn wie bei uns die Hochgratbahn nicht fährt, schlecht machbar.
Ich habe die Tour sehr genossen, hatte durchweg ein positives Gefühl und wirklich viel Freude an der Strecke. Vielen Dank für die tolle Organisation an euch und die super Führung von Hans!
Viele Grüße
Julika…“
































































